29
Jun

Profiling with MySQL

categories Computer, MySQL, Tutorials    

Whenever you encounter a query slower than you expected, and you’re sure you’ve done everything in your power to ensure your tables are properly optimized and indexed, you might want to profile it. MySQL has an inbuild profiler, which allows you to see very detailed for what part of the query how much time has been spend.

To use it, follow these steps:

(1) Activate the profiler.

Since the profiler is deactivated by default we first have to start it.

SET profiling = 1;

(2) Execute your query.

(3) Find out the query id for profiling.

SHOW PROFILES;

It will return you something like this:

    Query_ID |  Duration | Query
    ---------+-----------+-----------------------
      ...    | ...       | ...    
       29    | 0.0006200 | SHOW STATUS
       30    | 0.3600000 | SELECT (your query here)
      ...    | ...       | ...

Now you know the query id is 30.

(4) Profile the query.

SHOW PROFILE FOR QUERY 30;   // example 

This will return you the details, which might look like this:

    Status                          | Duration
    --------------------------------+-------------------
    starting                        | 0.000010
    checking query cache for query  | 0.000078
    Opening tables                  | 0.000051
    System lock                     | 0.000003
    Table lock                      | 0.000008
    init                            | 0.000036
    optimizing                      | 0.000020
    statistics                      | 0.000013
    preparing                       | 0.000015
    Creating tmp table              | 0.000028
    executing                       | 0.000602
    Copying to tmp table            | 0.000176
    Sorting result                  | 0.000043
    Sending data                    | 0.080032
    end                             | 0.000004
    removing tmp table              | 0.000024
    end                             | 0.000006
    query end                       | 0.000003
    freeing items                   | 0.000148
    removing tmp table              | 0.000019
    closing tables                  | 0.000005
    logging slow query              | 0.000003
    cleaning up                     | 0.000004

In this example, most of the time was actually spend sending the data from the server back to the client. Maybe try narrowing down the amount of data you get from the query. Maybe raise your query cache. Maybe do something different – its entirely up to your database, server and needs what to make of this result. But now you know where to look!

2
Oct

Sommerzeit oder Winterzeit?

categories MySQL, SQL-Schnipsel    

Inspiriert von Shinguz habe ich auf eigene Faust mal versucht, via SQL zu prüfen, ob wir uns in Sommerzeit oder Winterzeit befinden.

Hier mein SQL-Resultat (funzt mit MySQL):

SELECT 
    IF(TIMESTAMPDIFF(
        HOUR , UTC_TIMESTAMP(), SYSDATE()
      ) = 2, 
      'Sommerzeit', 
      'Winterzeit') 
AS "Zeit";

Zwar würde ich sowas eher via Programmcode lösen, aber auf einem zeittechnisch ordentlich aufgesetzten Datenbankserver lässt sich sowas durchaus verwenden!

15
Oct

Betragsformatierung in SELECT-Statements

categories Computer, MySQL, SQL-Schnipsel, Tutorials    

Vielleicht stand der ein oder andere schonmal vor dem Problem, einen Betrag direkt aus einem SELECT-Statement heraus formatieren zu müssen, ohne das Ergebnis nachträglich mit einem anderen Hilfsmittel (z.B. mittels Programmcode, Reportgenerator o.ä.) zu “veredeln”.

Mir ging es jedenfalls heute so, daher folgt hier mein Lösungsweg.
(more…)

23
Sep

Upgrade von MySQL (Windows)

categories Computer, MySQL, Tutorials    

Aufgrund eines Tests der neuen MySQL-Funktion “Partitionierung” erachtete ich es als notwendig, mal wieder meine kleine Testinstallation des MySQL-Community-Servers auf einen aktuellen Stand zu bringen. Derzeit aktuell ist 5.1.28, deklariert als Release Candidate, bis dato lief 5.0.67.

Da es sich nur um ein Testsystem handelt, war dieses Update natürlich unkritisch – für Produktionsumgebungen empfehle ich konventionellere Wege, wesentlich sorgfältigeres Vorbereiten und genaues Befolgen der von MySQL empfohlenen Installationsschritte.

1. Backup der bestehenden Installation + Daten
…läuft in meiner Testumgebung ohnehin nächtlich als Batch, somit prüfte ich nur, ob es lief bzw. wann zuletzt Änderungen an der Test-DB vorgenommen worden sind.

2. Download der Binaries
http://dev.mysql.com/downloads/mysql/5.1.html, ich entschied mich für die Windows-Variante “without installer”. Man bezieht damit ein gepacktes Archiv mit allen Binaries und Skripten.

3. Anhalten des Dienst
Da ich den MySQL-Server als Dienst laufen lasse, muss dieser vor dem Upgrade gestoppt werden. Wie? Entweder via Kommandozeile oder via GUI (Verwaltung / Dienste / Mysql – Dienst anhalten).

4. Binaries in die bestehende Installation kopieren
Ich entpackte das vorher gedownloadete Archiv direkt und gnadenlos in das Programmverzeichnis, unter welchem meine alte MySQL-Installation lief.

5. Dienst starten
Auch hier gilt: entweder via Kommandozeile oder via GUI (Verwaltung / Dienste / Mysql – Dienst starten). Und siehe da, der Server läuft wieder.

6. Update-Programm von MySQL ausführen
…am besten via Kommandozeile:

mysql-upgrade.exe

(versteckt sich im /bin-Verzeichnis).
Dieses Tool startet mehrere MySQL-Kontrollskripts und -Programme, welche die bestehenden Datenbanken auf Inkompabilitäten prüft und ggf. repariert. Auch werden die Privilegien entsprechend angepasst.

Fertig!

Am längsten dauerte der Download, es handelt sich um insgesamt etwa 90 MB. Insgesamt hatte ich die Installation innerhalb von fünf Minuten aktualisiert. Und jetzt bin ich gespannt, was das Partitionieren hergibt! 😉

20
Oct

Die Angst des Programmierers vor dem SQL-Join

categories Computer, MySQL, Tutorials    

Ein Artikel von Jeff Atwood in seinem Blog “Coding Horror” sowie zwei passgenau zum gleichen Zeitpunkt sich ereignende programmiertechnische Episoden reizen mich, mal eine Lanze für Joins in SQL-Statements zu brechen. Joins sind eine schöne Sache und eigentlich nicht sehr schwierig. Aktuelle RDBMS kommen prima mit Joins aus, also gibt es Gründe, auf Joins zu verzichten?
(more…)

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