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[:en]Profiling with MySQL[:de]Profiling mit MySQL

[:en]Whenever you encounter a query slower than you expected, and you’re sure you’ve done everything in your power to ensure your tables are properly optimized and indexed, you might want to profile it. MySQL has an inbuild profiler, which allows you to see very detailed for what part of the query how much time has been spend.

To use it, follow these steps:

(1) Activate the profiler.

Since the profiler is deactivated by default we first have to start it.

[sql]SET profiling = 1;[/sql]

(2) Execute your query.

(3) Find out the query id for profiling.

[sql]SHOW PROFILES;[/sql]

It will return you something like this:

[sql]
Query_ID | Duration | Query
———+———–+———————–
… | … | …
29 | 0.0006200 | SHOW STATUS
30 | 0.3600000 | SELECT (your query here)
… | … | …
[/sql]

Now you know the query id is 30.

(4) Profile the query.

[sql]SHOW PROFILE FOR QUERY 30; // example [/sql]

This will return you the details, which might look like this:

[sql]
Status | Duration
——————————–+——————-
starting | 0.000010
checking query cache for query | 0.000078
Opening tables | 0.000051
System lock | 0.000003
Table lock | 0.000008
init | 0.000036
optimizing | 0.000020
statistics | 0.000013
preparing | 0.000015
Creating tmp table | 0.000028
executing | 0.000602
Copying to tmp table | 0.000176
Sorting result | 0.000043
Sending data | 0.080032
end | 0.000004
removing tmp table | 0.000024
end | 0.000006
query end | 0.000003
freeing items | 0.000148
removing tmp table | 0.000019
closing tables | 0.000005
logging slow query | 0.000003
cleaning up | 0.000004
[/sql]

In this example, most of the time was actually spend sending the data from the server back to the client. Maybe try narrowing down the amount of data you get from the query. Maybe raise your query cache. Maybe do something different – its entirely up to your database, server and needs what to make of this result. But now you know where to look!

[:de]Manchmal begegnet man einer SQL-Abfrage, welche langsamer ist als erwartet. Man weiß genau, alles wurde getan, dass die Tabellen optimiert und sauber indexiert sind. Und dennoch ist die Abfrage zu langsam.

Hier hilft Profiling.

MySQL verfügt über einen eingebauten Profiler, der es ermöglicht, sehr detailliert zu tracen, für welchen Bestandteil einer Abfrage die Datenbank wie lange genau gebraucht hat.

Um den Profiler zu verwenden, geht man wie folgt vor:

(1) Einschalten des Profilers.

Per Default ist der Profiler deaktiviert, daher muss man ihn erst starten.

[sql]SET profiling = 1;[/sql]

(2) Ausführen der eigentlichen Abfrage.

(3) Identifizieren der Abfrage-ID.

[sql]SHOW PROFILES;[/sql]

Dieses Kommando wird in etwa folgendes zeigen:

[sql]
Query_ID | Duration | Query
———+———–+———————–
… | … | …
29 | 0.0006200 | SHOW STATUS
30 | 0.3600000 | SELECT (your query here)
… | … | …
[/sql]

Jetzt weiß man, die Abfrage-ID ist 30.

(4) Profiling der Abfrage.

[sql]SHOW PROFILE FOR QUERY 30; // example [/sql]

Dies zeigt die Details der Abfrage.

[sql]
Status | Duration
——————————–+——————-
starting | 0.000010
checking query cache for query | 0.000078
Opening tables | 0.000051
System lock | 0.000003
Table lock | 0.000008
init | 0.000036
optimizing | 0.000020
statistics | 0.000013
preparing | 0.000015
Creating tmp table | 0.000028
executing | 0.000602
Copying to tmp table | 0.000176
Sorting result | 0.000043
Sending data | 0.080032
end | 0.000004
removing tmp table | 0.000024
end | 0.000006
query end | 0.000003
freeing items | 0.000148
removing tmp table | 0.000019
closing tables | 0.000005
logging slow query | 0.000003
cleaning up | 0.000004
[/sql]

In diesem Beispiel wurde die meiste Zeit der Abfrage damit verbracht, das Ergebnis an den Client zurückzusenden. Vielleicht sollte man die Ergebnismenge reduzieren, oder ggf. den Query Cache erhöhen. Vielleicht geht man aber auch ganz anders vor, hier sollte man von Fall zu Fall prüfen, was sinnvoll und möglich ist.

Aber dank dem Profiling weiß man nun, wo man suchen muß!

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MySQL SQL-Schnipsel

Sommerzeit oder Winterzeit?

Inspiriert von Shinguz habe ich auf eigene Faust mal versucht, via SQL zu prüfen, ob wir uns in Sommerzeit oder Winterzeit befinden.

Hier mein SQL-Resultat (funzt mit MySQL):

[sourcecode=’sql‘]
SELECT
IF(TIMESTAMPDIFF(
HOUR , UTC_TIMESTAMP(), SYSDATE()
) = 2,
‚Sommerzeit‘,
‚Winterzeit‘)
AS „Zeit“;
[/sourcecode]

Zwar würde ich sowas eher via Programmcode lösen, aber auf einem zeittechnisch ordentlich aufgesetzten Datenbankserver lässt sich sowas durchaus verwenden!

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Computer MySQL SQL-Schnipsel Tutorials

Betragsformatierung in SELECT-Statements

Vielleicht stand der ein oder andere schonmal vor dem Problem, einen Betrag direkt aus einem SELECT-Statement heraus formatieren zu müssen, ohne das Ergebnis nachträglich mit einem anderen Hilfsmittel (z.B. mittels Programmcode, Reportgenerator o.ä.) zu „veredeln“.

Mir ging es jedenfalls heute so, daher folgt hier mein Lösungsweg.

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Computer MySQL Tutorials

Upgrade von MySQL (Windows)

Aufgrund eines Tests der neuen MySQL-Funktion „Partitionierung“ erachtete ich es als notwendig, mal wieder meine kleine Testinstallation des MySQL-Community-Servers auf einen aktuellen Stand zu bringen. Derzeit aktuell ist 5.1.28, deklariert als Release Candidate, bis dato lief 5.0.67.

Da es sich nur um ein Testsystem handelt, war dieses Update natürlich unkritisch – für Produktionsumgebungen empfehle ich konventionellere Wege, wesentlich sorgfältigeres Vorbereiten und genaues Befolgen der von MySQL empfohlenen Installationsschritte.

1. Backup der bestehenden Installation + Daten
…läuft in meiner Testumgebung ohnehin nächtlich als Batch, somit prüfte ich nur, ob es lief bzw. wann zuletzt Änderungen an der Test-DB vorgenommen worden sind.

2. Download der Binaries
http://dev.mysql.com/downloads/mysql/5.1.html, ich entschied mich für die Windows-Variante „without installer“. Man bezieht damit ein gepacktes Archiv mit allen Binaries und Skripten.

3. Anhalten des Dienst
Da ich den MySQL-Server als Dienst laufen lasse, muss dieser vor dem Upgrade gestoppt werden. Wie? Entweder via Kommandozeile oder via GUI (Verwaltung / Dienste / Mysql – Dienst anhalten).

4. Binaries in die bestehende Installation kopieren
Ich entpackte das vorher gedownloadete Archiv direkt und gnadenlos in das Programmverzeichnis, unter welchem meine alte MySQL-Installation lief.

5. Dienst starten
Auch hier gilt: entweder via Kommandozeile oder via GUI (Verwaltung / Dienste / Mysql – Dienst starten). Und siehe da, der Server läuft wieder.

6. Update-Programm von MySQL ausführen
…am besten via Kommandozeile:

mysql-upgrade.exe

(versteckt sich im /bin-Verzeichnis).
Dieses Tool startet mehrere MySQL-Kontrollskripts und -Programme, welche die bestehenden Datenbanken auf Inkompabilitäten prüft und ggf. repariert. Auch werden die Privilegien entsprechend angepasst.

Fertig!

Am längsten dauerte der Download, es handelt sich um insgesamt etwa 90 MB. Insgesamt hatte ich die Installation innerhalb von fünf Minuten aktualisiert. Und jetzt bin ich gespannt, was das Partitionieren hergibt! 😉

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Die Angst des Programmierers vor dem SQL-Join

Ein Artikel von Jeff Atwood in seinem Blog „Coding Horror“ sowie zwei passgenau zum gleichen Zeitpunkt sich ereignende programmiertechnische Episoden reizen mich, mal eine Lanze für Joins in SQL-Statements zu brechen. Joins sind eine schöne Sache und eigentlich nicht sehr schwierig. Aktuelle RDBMS kommen prima mit Joins aus, also gibt es Gründe, auf Joins zu verzichten?