Eine Lanze für die Telekom

Im Dezember begab es sich, dass aufgrund eines Angebots sich der Wunsch in mir regte, die DSL-Bandbreite von bisher 6 MBit auf 16 MBit zu erhöhen.

Da Freunde und Kollegen bei Änderung von technischen und vertraglichen Modalitäten Ihrer Telekommunikationsdienstleister schon wahre Horrorszenarien durchleiden mussten sowie ich selbst alle Jahre wieder die dunklen Seiten dieser Branche erleben darf, war die Hemmschwelle entsprechend groß.
 

  • Wie lange bleibe ich offline?
  • Wie viele Stunden werde ich in der Hotline-Warteschleife verbringen mit Ansagetexten, die mich netterweise auf den Internet-Support verweisen, wenn mein Problem ist, dass ich eben diesen gar nicht erreichen kann?
  • Werde ich jemals wieder telefonieren können?

Mit Bangen erwartete ich den bestätigten Termin, den 3. Januar 2008. Eine automatisch generierte Ansage des magentafarbenen Dienstleisters auf meinem Anrufbeantworter einen Tag vorher wirkte auf nicht beruhigend. Am Abend des Tages prüfte ich das Log meines Routers… und siehe da:

03.01.08 16:23:32 Internetverbindung wurde erfolgreich hergestellt.
03.01.08 16:23:30 DSL ist verfügbar (14301/1183 kbit/s).
03.01.08 16:23:16 DSL-Synchronisierung beginnt.

03.01.08 16:14:28 DSL-Synchronisierung beginnt.
03.01.08 16:14:23 Internetverbindung wurde getrennt.
03.01.08 16:14:23 DSL antwortet nicht (Keine DSL-Synchronisierung).

dsl_16mbit

Nachtrag, 26 Stunden nach Tag X:
Bisher keine Nebenwirkungen. Irgendwie gespenstig… da ist sicher was faul! Ich warte noch auf die üblichen Probleme, die das Thema mit sich führt. Aber solange da nichts schiefgeht, so sei an dieser Stelle die sprichwörtliche Lanze für die Telekom gebrochen!